Lesung

Emilia Roig »Why We Matter«

Literaturhaus Berlin
Li-Be digital
Die Autorin im Gespräch mit Hans Christoph Buch

Privilegien sollten nicht selbstverständlich sein, erst recht nicht, wenn sie auf Kosten anderer gehen: nicht nur das ist mit der Bewegung Black Lives Matter mit großer Wucht ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt. Aber was ist ein Privileg und wie erkennen wir es in einer als selbstverständlich angenommenen Umwelt? Wie können Weiße die Realität von Schwarzen sehen? Männliche Muslime die von weißen Frauen? Und weiße Frauen die von männlichen Muslimen? Die Aktivistin und Politologin Emilia Roig zeigt – auch anhand der Geschichte ihrer eigenen Familie –, wie sich Alltagsrassismus mit anderen Arten der Diskriminierung überschneidet und in unserem täglichen Leben manifestiert. So schafft sie ein neues Bewusstsein dafür, wie Zustände, die wir für „normal“ halten – Ehe, der Kanon klassischer Kultur, der männliche Körper in der Medizin – historisch gewachsen sind.
Darüber und wie unsere Welt eine andere und bessere sein könnte, diskutiert die Autorin mit dem Autor und Reporter Hans Christoph Buch.

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